Wiedersheim? Hängt ihn höher!

Wenn ich eine solche wie die heutige Geschichte über 96 (Trochowski/Zickenalarm zwischen Slomka und Schmadtke) schreibe, gibt’s bei den Internetlesern eigentlich immer die gleichen reflexartigen Vorwürfe: Schmierfinken, Schreiberlinge, Aufbauscher, Halbwahrheitenverbreiter, Bild-Niveau!

Und dann die immer wiederkehrende Forderung: Lasst die doch mal in Frieden arbeiten und sorgt nicht immer für die “Unruhe im Umfeld”. Nix da!

Die Forderung nach “Ruhe im Umfeld” ist nichts anderes als die Aufforderung zur Einstellung des Journalismus. Das mache ich nicht mit. Wenn wir nicht aufpassen, wie der Klub mit dem Geld und der Liebe seines Publikums umgeht -  wer macht’s dann? Sicher nicht Sky und die Sportschau. Und dass 96 auf sich selbst aufpasst?… höhö:)

Für den Luxus dieser Perspektive zahle ich den Preis, das Untenstehende zu ertragen: ein “Best of Beschimpfung” zum Trochowski-Bericht (Zitate von HAZ.de und das-fanmagazin.de).

  • Alles beim Alten Spunky – 26.07.10 
Alles beim Alten. Wieder draufdreschen, aus einer Mücke Elefanten aufbauschen. 

Fakt ist, das die Mannschaft ein ordentliches Trainingslager absolviert mit einer Menge Arbeit und Grundlagenaufbau für eine zweifelsfrei schwere Saison. 

Die Testspielergebnisse sind nicht berauschend, na und? Stichtag ist das Pokalspiel in Dings, dann das erste Heimspiel gegen die Frankfurter.

Natürlich sollte das Team noch verstärkt werden, aber da habe ich vollstes Vertrauen in die Arbeit von Herrn Schmadtke, seine Verpflichtungen waren bisher durchaus Volltreffer zu nennen, Ya Konan und Haggui zum Beispiel, um nur einige zu nennen.
  • @ Arthur Penkman – 26.07.10 
Um es kurz zu machen: niemand behauptet hier, alles zu wissen. Aber man weiß auch nicht mehr, wenn man diesen Artikel liest. Es ärgert mich einfach, dass ein Herr Wiedersheim offenbar keine Chance auslässt, um sein Lieblingsgerücht zu streuen- und das ohne irgendeine prüfbare Information. So ein Blabla gehört nicht in die HAZ.
  • WM-Erfahrung umsetzen! losse – 26.07.10 
Ist der Sport-Chef Rehberg noch nicht aus seinem WM-Urlaub zurück? Konnte er seinem Mitarbeiter Volker Wiedersheim noch nicht von seinen Süd-Afrika Erfahrungen berichten? Vielleicht sogar von der Erkenntnis, dass Harmonie und Teamgeist die deutschen Erfolge erst möglich machten?

Könnte dies nicht auch im überwiegend miesgestimmten 96ziger-Presseumfeld zu einer Neuorientierung führen?

 Die bisherigen journalistischen „Erfolgs“-Rezepte: Präsident, Manager und Trainer gegeneinander aufzubringen, Mißerfolge über- und Erfolge unter zu bewerten, verfangen dann vielleicht nicht mehr so miesmacherfördernd, wie in der Vergangenheit. 

Und wer Anderes braucht, kauft sich halt die “Blöd” – Runtermachen können die abstiegsgeil, eh viel besser als ihr!

Konstruktive Kritik : ja!!

Negative Stimmungsmache, Trainer-Mobbing, oder gar wie hier, das mühsame Herbeischreiben von internen gemutmaßten Vereinsquerelen: Nein!! 

Das fehlende finanzielle Kapital lässt sich kompensieren! Legt endlich mal einen neuen Gang rein! Denkt und schreibt: konstruktiv positiv!
  • Eine Realistische Einschätzung… tl – 26.07.10 
… seitens der HAZ ist beim angeblichen Trochowski-Wechsel wohl nicht geschehen. Wie soll die Ablöse und das Gehalt denn bitte bezahlt werden? Steigt Papenburg jetzt bei 96 ein? Das wäre mal ein guter Coup. Vielleicht soll das aber auch nur ein Ablenkungsmanöver sein, um die HAZ und die ganze andere regionale Presse an der Nase herumzuführen. Schmadtke und Slomka traue ich das sogar durchaus zu. :D
  • Korrektur Arthur – 26.07.10 
Der Autor heisst natürlich Wiedersheim. Wie unachtsam von mir…

Ansonsten bleibt natürlich die Aufforderung uns hier am Wissen der “embedded commentators” teilhaben zu lassen
  • Den Ball flach halten Fabian – 26.07.10 
Bekomme noch eine Woche die HAZ als Probelektüre und werde diese Woche noch tapfer durchhalten.
  • @ Arthur: Überschriften Penkman – 26.07.10 
Die Überschrift über diesen Kommentaren ist nun mal “Kommentar”- also wird die Leistung des Journalisten hier zum Gegenstand des Kommentierens. Wenn diese, wie in diesem Fall, desolat ist, dann muss er sich dem stellen. Beleidigungen habe ich hier nicht gelesen- wohl aber scharfe Kritik, und die ist berechtigt. Die Formel “Ihr müsst das ja nicht lesen” ist da zu einfach. Wir sind die Kunden und haben ganz klar das Recht, zu reklamieren, wenn wir unzufrieden sind. Natürlich kann man auch auf das Lesen der HAZ verzichten- aber was bleibt dann noch? Neue Presse und Bild. Tatsächlich ist es wohl momentan so, dass das kaum einen Unterschied macht. 
Ich erwarte von einem Journalisten, dass er recherchiert und sachlich begründbare Artikel verfasst- ansonsten soll er das Mittel des Kommentars einsetzen, um seine persönliche Meinung als solche kenntlich zu machen- oder bei der Boulevardpresse schreiben.
  • Volker Wiedersheim Dauerkarteninhaber – 26.07.10 
Da kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen. Unglaublich schlechter Artikel. Da hat sich jemand noch unters BILD-Niveau gelegt.
Der Herr Volker Wiedersheim spielt vorm heimischen PC wohl zu viel Bundesliga-Manager und ist mit dem Transfer der Erlebnisse in die Realität ein wenig überfordert.
  • Warten auf Godot Penkman – 26.07.10 
Armer Volker Wiedersheim. Die bösen 96er geben ihm aber auch gar nichts mehr an Informationen, wie es scheint. “Warten auf Godot” wäre doch mal ein Theaterstück, das man unserem Sportfachmann nahelegen könnte. 
Ein Tipp: es wäre sicher nicht so schwierig, mal einen Artikel zu verfassen, welche Spieler momentan überhaupt für die Roten interessant wären- doch dazu müsste man natürlich präzise recherchieren und sehr gute Marktkenntnisse haben. Ich hoffe sehr, dass diese Aufgabe momentan Schmadtke beschäftigt.
  • Qualifikation der HAZ-Mitarbeiter Jake – 26.07.10 
Dieser Artikel ist ja noch unter BILD-Zeitungs-Niveau!
Klasse!

Habt ihr langeweile in der Redaktion?

Was wollt ihr?
Wenn ihr den Beruf “Journalist” schon nicht könnt, dann versucht es doch mal als Fußball-manager oder Profi-Trainer, iht habt ja offenbar den großen Durchblick…
Glaubt denn Jemand ernsthaft, wegen solcher Schmieren-Artikel wird auch nur ein Exemplar mehr verkauft?

Unfaßbar.
  • Wiesersheim, Wiedersheim Markwort – 26.07.10 
Fakten, Fakten, Fakten…und immer an die Leser denken!
  • Muss das sein ? Frank – 26.07.10 
Meine Güte, kann man die Jungs nicht einfach mal in Ruhe arbeiten lassen ? das eine Zeitung wie die HAZ jetzt auf den Bild-Zug aufspringt, finde ich wirklich unnötig.
  • Meine Güte… Hannoi – 25.07.10 
Muss nun auch die HAZ in den Reigen der BLÖD mit einsteigen und Hannover 96 medial attackieren? Das Mirko Slomka und Jörg Schmadtke in diesem Leben keine BFFs mehr werden ist ja allgemein bekannt, aber man sollte sich doch hüten mehr daraus zu machen, als es nun wirklich ist.
  • Ist es das, was Sie brauchen…… losse – 25.07.10 
…..Herr Wiedersheim:

K O N F L I K T E ??
  • unmöglich C.M. – 25.07.10 
Der totale Wahnsinn, wie medial wiederholt versucht wird 96 an die Wand zu fahren.
  • Höresnagen Penkman – 25.07.10 
Was ist das denn jetzt? Weiidersheim, stellen Sie doch bitte das Verbreiten von Gerüchten ein und liefern Sie Fakten- das ist ja nun wirklich zu 90% Gerüchtebasis. Es ist genauso überflüssig solche vermeintlichen Berichte zu lesen wie diese zu verfassen.
  • Keiltreiber HAZ Kindergeburtstag – 25.07.10 
Fragt Paul, die Krake, aber bitte Sealife Hannover.
    Zitat von »Second Prize«
    Dieses Trochowski-Gerücht ist völlig absurd.
  • Noch absurder ist es, daraus auch noch einen Streit zwischen Slomka und Schmadtke zu konstruieren. Einen dümmlicheren Versuch der Stimmungsmache habe ich in selten gelesen. Da hat Wiedersheim die Latte beim Qualitäts-Journalismus-Limbo mal wier eine ganze Ecke nach unten gerückt und ist trotzdem ohne anzustossen sauber unten durch gekommen.
  • Zitat von »Forte«
    diese Mutmaßungen der HAZ von morgen und der abermalige Versuch, jetzt schon wieder Unruhe hier rein zu bringen nervt doch eigentlich nur noch…
  • genau das habe ich auch gedacht. das blatt ist so dreckig! da wären ein paar dutzend leserbriefe mit gleichem tenor angebracht und von nöten. die können den club nicht mal in ruhe arbeiten und machen lassen. als ob schon heute abgerechnet würde.
  • Was sollen die Provinz-Schmierfinken denn bitte sonst tun? Über die Vorbereitung von Fortuna Sachsenroß schreiben?
  • HAZ und BILD F.R. – 26.07.10
    Künftig kaufe und lese ich die Blöd – Zeitung anstatt die HAZ, ist billiger , hat mehr Inhalt und gibt offensichtliche Dummheiten nicht weiter.

50 Kommentare

  1. Hannoi sagt:

    Eine Ehre in dem Best of… zu stehen. Es zeigt immerhin, dass man gehört wird. Aber hören und zuhören sind nun einmal leider zwei verschiedene Dinge.
    Ich bitte Sie einfach nur darum, sich an den Fakten zu orientieren und nicht irgentwelche Vermutungen (egal ob sie letztendlich stimmen sollten) als die Wahrheit zu verkaufen. Das ist kein Journalismus mehr, das ist dann wirklich BLÖD-Niveau.
    Wie gesagt, Slomka und Schmadtke werden wohl in diesem Leben keine BFFs mehr, jedoch wird hier wieder ohne Ende dramatisiert. Beide gestalten ihren Job zum Wohle des Vereins. Und das Trainer-Manager Gespann, dass nie verschiedener Meinung ist, sollen Sie mir erst einmal zeigen…

  2. Autokrat sagt:

    Mööönsch, Herr Wiedersheim! Wenn sie schon zitieren, dann bitte richtig, oder machen ausgebildete Echt-Leben-Journalisten das nicht?

    Der Part mit dem Qualitäts-Journalismus-Limbo aus dem fanmagazin-Forum stammt von mir, das kurze Statement darüber von Second Prize, den ich zitiert hatte!

    Aber ernsthaft: Kritischer Journalismus ist eine Sache, einen durchaus schwelenden, aber in gewissem Maße auch normalen Konflikt zwischen Trainer (will mehr Spieler) und Manager (kann nur das ausgeben, was da ist) anhand eines recht klaren Falles wie Trochowski (zu teuer) aufzubauschen, eine andere.

    Da habe ich den Eindruck, dass um des Effektes Willen (immerhin haben sehr viele Medien die Story aufgegriffen) wissentlich über das eigentlich Vorhandene hinaus geschossen wurde.

  3. Volker Wiedersheim sagt:

    @ Hannoi
    Welche Vermutung habe ich als Wahrheit verkauft? Jetzt mal nicht bloß billige Pauschalverurteile, sondern Butter bei die Fische!

    @ Autokrat
    Anmerkung zum Zitieren: Ich nehm die Sachen per copy/paste. Muss schnell gehen – Web n Walk-Roaming übers slowenische Netz ist sauteuer, und dann habe ich immerhin auch noch zu recherchieren, ein Testspiel mit Jan Schlaudrauf und Super-Duper-Doll (oh! mein! Gott!) zu beobachten und eine halbe HAZ-Seite zu füllen. Wer Formfehler beim Zitieren findet, darf sie behalten.

    @ beide:
    Wenn ich mir so eine Geschichte selbst ausdenke, renn ich mir am nächsten Morgen bei 96 und in der HAZ-Redaktion den Kopf an geschlossenen Türen blutig. Ich bin aber noch drin, und der Kopf ist okay.
    Daraus dürft ihr folgern: Das mit Troche stimmt, und dem Rest mag auch keiner widersprechen (mit Verlaub: die Bild kratzt seit ner Woche in der Kerbe rum, die NP hats am gleichen Tag thematisiert).

    Und was sagt das überhaupt über den inneren Zustand des Vereins aus, dass so eine Geschichte in Umlauf kommt?

    Wer’s erklären kann, gewinnt eine Huldigung hier im Blog. Servus, ba-ba aus Bad Radkersburg.

  4. Oeli sagt:

    @Volker Wiedersheim:
    Was ist los mit Ihnen? Es ist doch bestimmt nicht der Sinn des Blogs, sich mit Lesern zu streiten und sich selbst zu beweihräuchern?
    Zu der Geschichte mit Trochowski: Es mag richtig sein, dass Ihnen diese Info gesteckt wurde. Jedoch muss man doch nicht immer gleich alles schreiben, nur weil vielleicht der Trainer gerne einen Spieler verpflichten würde. Fragen sie mal Mirko Slomka, ob er gerne Diego im Team hätte. Da kann ich ihnen stecken, dass er würde. Würden sie es schreiben?
    Dieser Umgang mit Informationen und dann die Darstellung mit dem so genannten “Zoff”, erinnert mich an die Bild. Und ich finde, dass diese Zeitung das nicht nötig hat.

  5. Tells It Like It Is sagt:

    Oeli: “… Zu der Geschichte mit Trochowski: Es mag richtig sein, dass Ihnen diese Info gesteckt wurde. Jedoch muss man doch nicht immer gleich alles schreiben, nur weil vielleicht der Trainer gerne einen Spieler verpflichten würde. …”

    Das bestätigt eindrucksvoll das, was Herr Wiedersheim oben geschrieben hat: “… nichts anderes als die Aufforderung zur Einstellung des Journalismus.”

  6. Thomas sagt:

    Herr Wiedersheim, nehmen Sie sich einfach nicht so wichtig, dann werden auch Ihre Berichte besser !

  7. Oeli sagt:

    @Tells It Like It Is:

    Es geht doch nicht um eine Einstellung des Journalismus, sondern um die Relevanz der Information und die dadurch hervorgerufene Meinungsmache in Bild-Manier.

  8. Hannoi sagt:

    Herr Wiedersheim

    Erst einmal bin ich nicht auf Krawall gebürstet und ich finde es mehr als grotesk, dass sie hier einen derartigen Konflikt auslösen zu versuchen, wie Sie ihn bei Hannover 96 beschreiben.

    Zu diesem “Konflikt”:
    Seit wann spricht man denn bitte von einem Konflikt, wenn zwei Parteien einfach nur unterschiedliche Vorstellungen haben? Seit wann ist es denn etwas neues, dass ein Trainer-Manager Gespann mal unterschiedliche Vorstellungen hat? Das ist etwas vollkommen alltägliches, dass ein Manager eines Fussballvereines nicht jeden Trainerwunsch ohne zu hinterfragen durchwinkt. Daraus einen Konflikt abzuleiten erschließt sich mir nicht und macht den Anschein, als solle es nur das sogenannte “Sommerloch” schließen.

    Ebenso das “Gerücht” eines möglichen Trochowski Transfers. Nur weil dieser Name eventuell mal in irgendeinem Zusammenhang mal gefallen sein sollte (zusammen mit vielen weiteren Namen wahrscheinlich), heißt dies noch lange nicht, dass es auch nur eine Sekunde im Raum stand, Trochowski auch wirklich zu verpflichten. Für mich ist dies nur ein willkürlich herausgepickter Name, um dem Artikel einen gewissen “Aufreißerstatus” zu verleihen, hat aber mit journalistisch seriöser Arbeit nicht viel zu tun.

    Des weiteren ist es für mich erschreckend zu sehen, wie wenig Sie in der Lage sind, mit Kritik umzugehen. Stattdessen versuchen Sie nun einen Kampf mit Lesern, die sich mit ihrer Arbeit auseinandergesetzt haben, auszutragen. Was ist denn das für ein Niveau? Sicher, einige Kommentare mögen über das Ziel hinausgeschossen sein, doch damit muss jemand, dessen Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, nun einmal leben können.

    Ich hoffe sehr, dass Sie diese konstruktive Kritik als eine Art Hilfe sehen (nichts anderes ist konstruktive Kritik nämlich)und nicht als einen Angriff auf Ihre Person.

  9. Braunbär sagt:

    Ich lach mich schlapp, jetzt dreht der vollkommen durch und legt sich mit den Lesern an. Hochinteressant, da muss sich jemand mächtig auf den Schlips getreten fühlen. Und dann noch von oben herab. Was sagt Ihr Chef zu solchen Ausfällen?

    Auf gehts Wiedersheim, kämpfen und siegen…

  10. Frank sagt:

    Ach Herr Wiedersheim, wenn ich einen kritischen Blog lesen will, dann gehe ich zum Kollegen Weinreich, da wird auch der Unterschied zwischen kritischem Journalismus und dem, was Sie darunter verstehen und glauben zu tun, deutlich. Schade, solange Heiko hier noch geschrieben hatte, war der Blog lesenswert. Ihre Leser jetzt hier in dieser Form anzugehen ist doch höchst fragwürdig, finden Sie nicht? Und kommen Sie jetzt bitte nicht mit Wortfetzen wie “Denkverbote”, “Wahrheit” usw, die Ähnlichkeit mit den Hermannschen Reflexen (Sie wissen schon, 20 Tote dank höherer Fügung) nach der Kritik an ihrem Verbalmüll würde einfach zu groß werden.

  11. überzeugte Ex-Abonnentin sagt:

    “Ich kann das beurteilen, weil ich ausgebildeter Echt-Leben-Journalist….bin.”

    Mir war echt nicht klar, dass Arroganz ein Ausbildungsinhalt in diesem Beruf ist. Bisher dachte ich immer, das ist persönlichkeitsbedingt.

    wieder dazugelernt

    (genauso, wie das freiwillige Pflichtausfüllen der E-mail-Adresse hohoho)

    • Marko sagt:

      Sorry, das mit dem freiwilligen Pflichtfeld war mein Schnitzer … hab ich mal geändert. Angabe der E-Mail-Adresse jetzt wirklich freiwillig

      Hui, ganz schön turbulent hier … ;-)

  12. theMenace sagt:

    Der Trochowski-Artikel ist nicht kritisiert worden, weil er “investigativ” irgendwas enthüllt worden wäre, sondern weil ein Allerweltsproblem (offenbar mangels anderer Nachrichten) aufgebauscht wurde.

    In wohl jedem Verein hätte der Trainer gern mehr und teurere Spieler, als der Club sich leisten kann. Dass das bei 96 auch so ist, ist eigentlich überhaupt keine Meldung wert. Eine echte Nachricht wäre, wenn Slomka meinte, der Kader wäre zu gut für die Bundesliga…

    Eine Nachricht wäre vielleicht auch, wenn Slomka und Schmadtke sich geprügelt oder öffentlich angefahren hätte. Aber es heißt im Artikel: “Slomka und Schmadtke tragen den Konflikt noch nicht offen aus”. Wenn Sie auf 96 und unsere Liebe “aufpassen” wollen, dann ist das die falsche Stelle. Professioneller als einen Konflikt intern auszutragen, kann man sich nicht verhalten. Wäre ja schlimm, wenn die immer einer Meinung wären. Und das “noch” in dem Satz soll offenbar suggerieren, dass der Konflikt kurz vor der Explosion nach außen stünde – dafür aber nennt der Artikel keinen Anhaltspunkt.

    Das ganze wird dann auch noch an einem Nationalspieler, also an einem relativ großen Namen aufgehängt. Mag sein, dass Slomka den Namen mal als Beispiel gebracht hat. Dass der Trainer ernsthaft nicht weiß, dass der Transfer nicht drin ist, ist aber schwer zu glauben – und dafür liefert der Artikel auch wiederum keine Belege.

    Letztlich nutzen Sie den (für 96-Verhältnisse) großen Namen Trochowski, um aus einem ganz normalen Vorgang – nämlich dass der Trainer mehr will als der Verein kann, und dass darüber auch intern gesprochen wird – einen Elefanten zu machen, als stünde die sportliche Leitung kurz vor einer Zerreißprobe oder einem gegenseitigen Zerfleischen.

    Das hat mit gutem “Echtlebenjournalismus” nichts zu tun, sondern ist pure Effekthascherei. Und die auf Kosten des Vereins, womit Sie unsere “alte Liebe” nicht schützen, sondern beschädigen.

    • tiefimWESTEN sagt:

      es ist nicht die aufgabe von journalisten, als jubelperser zu fungieren, man muss auch nicht immer “aus der mücke einen elefanten machen”.

      so wie die letzte saison in hannover sportlich verlaufen ist, muss man das handeln der verantwortlichen sehr genau beobachten und frühzeitig auf fehlentwicklungen aufmerksam machen, finanziell wurde in hannover hart an der grenze geplant und eine weitere sportlich entäuschende saison dürfte finanziell nicht verkraftbar sein, ein abstieg in die zweite liga auch nicht
      - man muss auch bedenken, dass die letzte saison noch lange nachwirken wird, da die fernsehgelder aufgrund des durchschnitts der letzten vier spielzeiten verteilt werden.
      - im abstiegsfall hätte hannover 96 keine stillen reserven, wie aktuell hertha

      es sind nicht mehr die ressourcen da, pro saison ein trainer und ein sportdirektor zu verschleissen

      wenn die verantwortlichen anfangen ihre vorstellungen über die presse zu kommunizieren und dabei zu extremen neigen: slomka “gestandere bundesligaverein … trochowski”; schmadkte “es stehen die transfereinnahmen zur verfügung … 600000 EUR” scheint intern mehr unstimmig zu sein, als nach aussen dringt

  13. Mario Palimario sagt:

    Kritische Sportberichterstattung habe ich in der HAZ praktisch noch nie nie gelesen. Daß Herr Wiedersheim insbesondere seinen jüngsten Artikel hier in einer Mischung aus Arroganz und Weinerlichkeit (peinlich!) als solchen verkauft und sich dabei auch noch im Ton vergreift, wundert mich nun auch nicht mehr. In einem hat er allerdings Recht: Der Sportjournalismus in Deutschland ist unter aller Sau (bis auf wenige Ausnahmen), die HAZ ist da allerdings alles andere als ein leuchtendes Vorbild.

  14. überzeugte Ex-Abonnentin sagt:

    Danke Marko

    was ist deine Funktion, schreibt man das nicht dazu?

  15. Frank sagt:

    Schön das sie mir so deutlich zeigen, wie wichtig Ihnen Lesers Meinung ist. Sie vergessen dabei nur, das ich nicht nur Leser, sondern auch zahlender Kunde bin. Die Konsequenz ist einfach : Abo nach etlichen Jahren heute gekündigt. Glückwunsch, so schnell schafft es selten jemand, mich derartig zu verärgern.

  16. Kostnix74 sagt:

    Eines vorab: Ich bin Anhänger von Bayer Leverkusen – und durch BILDblog zufällig auf diese Diskussion gestoßen.
    Liebe 96er, Ihr seid mir – nach den Braunschweiger Freunden – die zweitliebsten Anhänger aus Niedersachsen … ;-) … aber mit diesen Anmerkungen in Sachen “Gefälligkeits-Journalismus” liegt Ihr aus meiner Sicht ziemlich daneben.

    Wiedersheims Aufgabe liegt NICHT darin, seinen Anteil an einer möglichst ungestörten Vorbereitung des Vereins zu leisten – zum Beispiel, in dem er Geschehnisse verschweigt. Seine primäre Aufgabe als Journalist ist das Verfassen von wahrheitsgetreuen Artikeln, die den Leser interessieren.

    Daran ändert auch sein – in der Tat ungewöhnlich offener – Umgang mit Leserkritik, den er an dieser Stelle praktiziert. Denn in einer Zeit, in der Fußball-Präsidenten (z. B. U. Hoeneß, Zwanziger etc.) und Spieler nur noch bereit sind, Statements zu geben, wenn sie nachträglich autorisiert werden (3 x chemisch gereinigt), sind mir solche Charaktere wie Wiedersheim durchaus sympathisch – gerade wegen ihres Dickkopfes. Solche Leute braucht man nämlich gelegentlich für einen “kritischen Journalismus”, der diese Bezeichnung auch verdient …

    Ist aber auch nur meine unmaßgebliche Meinung aus der Ferne …

    • tl sagt:

      Kostnix, Sie haben Recht, dass kritischer Journalismus wichtig ist. Dagegen sagt hier ja auch keiner was. Aber es kann doch nicht sein, dass dort künstlich etwas aufgebauscht wird.
      Hier verhält es sich in etwa genauso, wie wenn Brad Pitt mit seinem besten Kumpel um die Häuser zieht, während Angelina Jolie zuhause mit ihren Freundinnen einen Videoabend veranstaltet. Hier wird auch sofort eine “Krise” hineininterpretiert, weil sie das ja nicht zusammenmachen. Muss man doch aber auch nicht!

      Das Problem ist, dass Slomka und Schmadtke bis jetzt sehr gute Arbeit geleistet haben, es nie wirklich Streitigkeiten gab und es deswegen jetzt wegen ein paar Transfers gleich “explodieren” soll? Und so etwas belegt man noch mit einem Namen wie “Trochowski”. Zum Glück ist nicht der Name “Ronaldo” gefallen, sonst hätten dsa noch einige geglaubt…

  17. Macke sagt:

    Hallo an Alle.
    Also ich bin heute zum ersten Mal hier und lese diesen Blog. Hier wird aber heiß gekocht. Den Artikel bezüglich Trochowski hatte ich in der HAZ gelesen, für mich war das erst mal reines Sommerloch-Gefülle. Dass Herr Wiederheim den Artikel hier verteidigt ist ok, meiner Meinung nach ist die “Art und Weise” aber völlig überzogen. Wenn das ein so heißes Thema war, wo ist denn die Fortsetzung? Wird mit Trochowski schon auf der Autobahnraststätte Allertal verhandelt? Jetzt mal ehrlich Herr Wiedersheim: oben schreiben Sie, dass Sie eine halbe Seite zu füllen haben. Vielleicht ist das an dem Tag auch so gewesen? Ich kann jedenfalls keine Substanz in dem Artikel entdecken, die mehr sagt, als da ist ein Trainer, der möchte gerne diesen Spieler haben. Na und?

    Viele Grüße und bleibt friedlich!
    Macke

  18. Liebe Leser, liebe Kritiker, Liebe Journalistenversteher!
    So, wie mir manche mit ihrer Kritik auf den Schlips getreten sind, so bin ich es offensichtlich mit meinem revanchistischen Blog-Ansatz hier. Ja, was soll ich sagen … Es war verdammt heiß in der Steiermark, und auf den gut 1000 Kilometern Rückweg durch den nebelvergangenen Pyhrn, die Wolkenbrüche vorm Salzkammergut und die beschauerten deutschen Mittelgebirge hat sich mein Mütchen denn doch abgekühlt.

    Ich bitte alle um Entschuldigung, die finden, dass ich ihnen das schulde.

    Schuldig muss ich indes auch noch die versprochene Huldigung in diesem Blog bleiben, die ich dem zugesagt hab, der den Ursprung der Troche-Geschichte richtig raten oder logisch herleiten kann. Offentlich fehlt die Phastasie sich vorzustellen, wie gaga es auf der Kommandobrücke unseres “roten Fußballbootes” in Wirklichkeit zugeht.

    • fan-mobil sagt:

      Für Herrn Wiedemann mit seinem Hintergrundwissen
      mag der Bericht gerechtfertigt sein. Für alle anderen
      gilt, daß da aufgebauschte Schlagzeilen gemacht werden. In dem Bericht waren zumindest keine Belege zu finden, die eine derartige Schlagzeile rechtfertigen. Wenn man keine Fakten liefert, muß man halt damit leben, dass die Leserschaft solche Stimmungsmache ein bißchen GaGa findet. Im übrigen finde ich es gut, daß bisher kein Leser öffentlich dem Spekulationswunsch von Herrn Wiedersheim gefolgt ist, wer der Petzer ist.
      Somit wäre nämlich diese komische Art von Schournalismus auch noch unterstützt worden.

  19. … und dann noch ein en lieben Gruß an »tluebke« aus dem grünen Forum: Doll ist so doll “oh! mein! gott!”, dass er jedes verfügbare Ausrufungszeichen des Internets westlich von Taiwan verdient hat. Auf jeden Fall mehr als 3 -> aber die Zahl, die nach 3 kommt, fällt mir gerade nicht ein. :)

  20. chrickel sagt:

    Wiedenman, Du bist und bleibst ein Großer!

  21. Herr Je sagt:

    Schließe mich tiefimWesten, Kostnix und Chrickel an. Den Journalismus, den die anderen Freaks sich hier und anderswo offensichtlich wünschen – keine Unruhe in den Verein, zahlender Kunde (!!!) und so – oh!mein!Gott!

    • Penkman sagt:

      Ich glaube, da muss man mal klar differenzieren, “Herr Je”. Das Zitat “zahlender Kunde” kam wohl von mir- da ging es einzig und allein darum, dass der Kunde das Recht hat, zu kritisieren, wenn er unzufrieden ist. Wer genau hinsieht, wird zwei Fraktionen unterscheiden müssen: diejenigen, die tatsächlich “Friede-Freude-Eierkuchen” wünschen und die, die einen kritischen Journalismus wünschen, aber eben nicht das permanente Wiederholen einer völlig überzogen interpretierten Slomka-Schmadtke-Syndrom-Theorie. Ein großer Teil der Leser fordert doch vor allem “mehr Fakten, mehr Substanz”- das finde ich in keiner Weise bedenklich, sondern nachvollziehbar- letztlich ein Ausdruck dessen, dass hier doch viele hohe Ansprüche haben.

  22. fmhannover sagt:

    Im Endeffekt macht man es niemanden Recht, dafür gibts zuviele Leser.

    Ich als 96-Patriot wünsche mir lediglich einen fairen Umgang mit unseren Roten.

  23. eckaaat sagt:

    Zunächst mal finde ich es gut, dass endlcih mal einer der Schreiberlinge auf die von ihm verursachten Leserdiskussion reagiert. (wenn auch hier im Blog statt in der Kommentarfunktion)
    Ich habe auch kein problem damit, wenn diese Reaktion etwas derber ausfällt, weil die vorangegangenen Postings auch nicht gerade undeftig waren. Auf einen groben Klotz kommt nun mal ein grober Keil.
    Bei einem Namen wie Trochowski stellt sich mir allerdings die Frage, ob derjenige, der das unserm Volker gesteckt hat, einen lästigen Journalisten einfach mal verarschen wollte, und der es nicht gemerkt hat…..

  24. Mario Palimario sagt:

    Und heute läßt es sich unser Starjournalist doch tatsächlich nicht nehmen, den Kollegen Djakpa – zumindest für Unbedarfte – bloßzustellen, indem er dessen französische Flüche wörtlich ins Deutsche übersetzt. Mal abgesehen davon, daß sowas ziemlich idiotisch ist und er das sicher nicht tun würde, wenn er Djakpa für einen Leistungsträger halten würde: “putain” ist im französischen auch nicht viel ungebräuchlicher als “Scheiße” im deutschen und heißt im übertragenen Sinne auch nichts anders, zumindest würde ich z.B. “putain de merde” schlicht mit “verdammte Scheiße” übersetzen.

    Ich kann nur hoffen, daß wir hier in nächster Zeit keine Russen haben, sonst muß entweder Herr Wiedersheim seinen Stil ändern, oder die HAZ wird nur noch ab 18 verkauft.

  25. HAZ Leser sagt:

    Also ich finde es gar nicht mal so schlecht wie sich Herr Wiedersheim hier gibt. Es ist alle mal interessant. Wer kann hier schon seine Insider Kontakte bestreiten?! Ich denke jeder Journalist hat diese Kontakte (sollte sie haben), gepaart mit wilder Spekulationslust hätten wir die BILD Zeitung, dies ist bei der HAZ noch nicht der Fall deswegen finde ich es etwas unpassend gleich von unseriösität zu sprechen.

    Mit freundlichen Grüßen

  26. Morty sagt:

    Wer dem bösen, bösen Herrn Wiedersheim die Geschichte gesteckt hat, interessiert mich ja brennend. Aber logisch herleiten? Vielleicht reicht raten: Jörgs Azubi? Wobei das – wie alles andere eigentlich auch – wenig Sinn macht. Und die Info wird wohl kaum aus Schloss Kokenhof direkt stammen. Dann wäre alles noch viel schlimmer. Darf man um Auflösung bitten?

  27. Autokrat sagt:

    Stimmt, da war noch was… Wenn man es logisch herleiten kann, muss das Weitergeben der Info ja Absicht gewesen sein. Mit einem Motiv. Also spielen wir Krimi: So viele Plauderer kommen ja nicht in Frage, wenn ich mal unterstelle, dass Herr Wiedersheim mit seiner geäußerten Berufsauffassung nicht auf Gerüchte des Freundes eines Freundes hört.

    Gehen wir also davon aus, dass das Gespräch unter 4 Augen zwischen JS und MS stattgefunden hat. MK wird wohl von der einen oder anderen Seite informiert worden sein. Dazu noch VI, der wohl von VI informiert wird. Sollte man zumindest annehmen.

    Damit hat sich der Kreis der Primärquellen auch schon.

    Das so ein Gerücht Wellen schlagen würde, war eigentlich klar. Der Endeffekt war berechenbar, und sieht in der Öffentlichkeit so aus: auf der einen Seite ein Trainer, der zu viel will, ein Manager, der zu wenig darf und ein Spielername, der natürlich bundesweit aufhorchen lässt. Dazu ein Streit zwischen Manager und Trainer.

    Fragt man sich also, wer von der Situation profitiert, oder ein Interesse daran haben kann, so eine Info an die Presse weiterzuleiten (jetzt käme die Stelle, an der alle im Kaminzimmer versammelt sind, und ich mit der Pfeife rumwedele, während ich vor den Verdächtigen im Kreis gehe):

    MS: Seine Situation hat sich nicht verbessert. Bei bekannter finanzieller Lage ist es für ihn sogar eher schädlich, da er als illusorischer Forderer ohne Realitätsbezug dastehen würde, der mehr Geld ausgeben will, als da ist. Auf der anderen Seite sind spätere Schutzbehauptungen (mit Troche hätte es geklappt) möglich.

    VI: Zuviel Zwietracht zwischen Trainer und Manager könnte natürlich dazu führen, dass er JS beerbt. Ist aber noch nicht lange genug dabei, um jetzt schon am Stuhl zu sägen, zumal mit ein wenig Geduld die Chance auf Beförderung bei 96 steigt.

    JS: Mag Slomka vielleicht nicht. Könnte deswegen ein Interesse daran haben, Slomka dumm aussehen zu lassen, um seine Position zu schwächen. Ist dabei fein raus, da ihm mangels Kapital ja nichts vorzuwerfen ist.

    MK: Mag den Trainer vielleicht auch nicht, Koller war ja sein Favorit. Könnte damit irgendwann den Rauswurf legitimieren. JS müsste er mehr mögen, der gibt ja ganz brav nicht zu viel Geld aus, und holt trotzdem brauchbares Personal.

    So, was machen wir daraus? MS und VI schließe ich aus. Bei der Presse petzen hilft beiden nicht weiter.

    Bleibt der gesprächige Präsident und der murrige Manager (Ein Gärtner wäre an dieser Stelle einfacher gewesen). Beide müssten wissen, das so ein Gerücht mehr schaden als nützen kann und dürften eigentlich kein Interesse daran haben. Da dies eben so ist, tippe ich auf den, der mit seinen Äußerungen nicht zum ersten Mal für Unruhe sorgt: Martin Kind.

    So, Krimi gelöst, jetzt dürfen die anderen Kinder auch mal Sherlock Holmes spielen…

  28. Morty sagt:

    Aber jetzt kommt der so trottelige wie unbegabte Assistent des Kommissars ins Spiel, der eigentlich nur dazu da ist, die Sendezeit/Seiten zu füllen: Was ist, wenn MS – gerade weil sich JS und MK so einig sind – die Plauderei als einzige Möglichkeit sieht, Druck auf beide auszuüben? In der Hoffnung, dass sich einige Fürsprecher finden, die ihn in seiner Forderung nach vermeintlich großen Spielern unterstützen.

    Dabei geht er natürlich volles Risiko, weil er weiß, dass er damit – gelinde gesagt – keine Sympathiepunkte bei JS und MK sammelt und viele ihn womöglich für einen Träumer halten. Angesichts seiner Unzufriedenheit nimmt er das aber billigend in Kauf.

    Oder: Alle vier haben sich einen großen Spaß mit Volker Wiedersheim erlaubt, um (den besseren Troche *hüstel*) Carlitos ungestört verpflichten zu können. Nun ja.

    Fortsetzung folgt …

  29. fmhannover sagt:

    Guten Morgen liebes, rotes Volk.

    Mich wundert es, dass hier alle ruhig bleiben, wenn es um die Legenden-Elf geht. BESCHÄMEND, was dort gewählt wurde!!!!! Da sieht man einmal, dass sich viele “Fans” nicht ausreichend mit der Histore beschäftigt haben und einfach drauf los gewählt haben. Warum ist Per Mertesacker bei den Legenden? Warum nicht ein Ludwig Männer aus der legendären 38er Meistermannschaft? Ludwig Männer durfte ich sogar persönlich kennenlernen. Wo sind die Spieler die ´38 und ´54 für uns Deutscher Meister wurden und unmögliche Spiele gegen übermächtige Gegner gewonnen haben? Kaum jemand dabei! Alles vergessen? Leute, Leute…. dann nehmt Ihr lieber Altin Lala….klar, ein verdienter, ein Aufstiegsheld….aber noch keine Legende gegenüber Spielern die Meister wurden.
    Schade, dass wahre Legenden aus der fernen Vergangenheit, die in weinrot triumphiert haben, in Vergessenheit geraten….toll! Ich bin erst 35 Jahre jung, aber für mich war es klar, mich mit allen Spielern zu befassen, bevor ich wähle…auch die von damals!

    • fmhannover sagt:

      Ich meinte am Anfang meines Textes (ein Wort fehlt): …was dort teilweise gewählt wurde.

      Das war die Erregung :)

    • Autokrat sagt:

      Hattest du ernsthaft etwas anderes erwartet? Mit den meisten Namen kann heutzutage doch niemand mehr etwas anfangen, wenn man sich nicht gerade mit der Geschichte von Hannover 96 auseinandergesetzt hat, was wohl die wenigsten bis ins Detail tun.

      Das macht die Wahl deshalb noch lange nicht “beschämend”. Was ist dabei, eher den Spieler zu wählen, von dem man als Knirps vielleicht mal ein Autogramm bekommen hat, den man noch live spielen sehen hat und zu dem man einen viel näheren Bezug hat, als zu jemandem, den man nur von Fotos kennt?

      Da finde ich beschämender, dass du deine Wahl ale besser darstellst, als das, was als (halbwegs demokratisches) Wahlergebnis feststeht, und der Mehrheit vorwirfst, falsch gewählt zu haben…

      • fmhannover sagt:

        beschämend war das falsche Wort dafür….aber was zum Beispiel die 38er Meistermannschaft geleistet hat, war schier unglaublich…. so etwas vergisst man nicht, wenn man sich mal mit der Vereinshistorie beschäftigt hat.

  30. fmhannover sagt:

    Nachtrag zu Altin Lala:

    Es gab Spieler, die dem Verein noch länger treu waren…falls Ihr auf seine Wahl wegen der Vereintreue
    hinweisen wollt.

    • fmhannover sagt:

      Ludwig Männer:

      Nationalspieler und Kapitän der 1938er Meistermannschaft.

      Ludwig Männer war nach seiner aktiven Zeit mit großem persönlichen Engagement ehrenamtlich tätig. Er war Betreuer unserer Deutschen Amateur-Fussballmeister 1960, 1964 und 1965 und viele Jahre Leiter der Altherrenschaft des Vereins und Mitglied des Vorstandes.

      …nicht in der legenden-Elf! Das ärgert mich sehr.

  31. Arthur sagt:

    @ HERRN WIEDERSHEIM

    Also ich habe sie mehr oder weniger verteidigen wollen gegen den Chor der selbsternannten Reich-Ranickis des lokalen Sportjournalismus ;-)

    Ansonste find ich es aber prima dass sie mit einer gewissen Selbstironie hier im Blog nochmal drauf eingehen.

    • FS sagt:

      @Arthur:
      Dem kann ich nur zustimmen.

      @Volker Wiedersheim:
      Ich hoffe sie haben sich nicht entmutigen lassen. 10 Tage lang haben Sie hier mit bemerkenswertem Furor das beste Blog betrieben das bisher auf haz.de zu lesen war. Dass sich dieser Beitrag zu einer Trollwiese entwickelt hat ist dabei gleichermassen Preis und Qualitätssiegel dieser Arbeit. Ich hoffe, dass es bald im alten Stil hier weitergeht.

  32. Volker Wiedersheim sagt:

    Da schau her, die Süddeutsche…

    Unter dem Titel “Zu zweit allein” heißt es etwa in der Mitte des Textes:
    “Die Geschichte mit Trochowski hat Schmadtke übrigens selbst publik gemacht – um zu zeigen, auf welch unrealistischem Feld sich Slomka bewege. ”

    Wer’s in Gänze lesen mag: http://www.sueddeutsche.de/n5k38T/3501819/Zu-zweit-allein.html

    • theMenace sagt:

      Wenn das so stimmt, hat sich Schmadtke aber wohl ein Eigentor geschossen. Wenn auch der Name Trochowski plakativ und eine halbe Nummer zu hoch gegriffen ist (was sicher auch Slomka weiß), so steht wohl die große Mehrheit der Fans hinter Slomka, wenn es darum geht, dass noch mindestens 1 sehr ordentlicher Transfer der Mannschaft guttun würde.

  33. Paul sagt:

    Es ist wirklich nicht zu glauben. Ein Journalist rühmt sich in der weltweiten Öffentlichkeit (gut, die meisten Menschen interessiert das natürlich nicht) seiner Informanten und beschimpft Teile seines Publikums. Ganz unabhängig vom Wahrheitsgehalt der eigentlichen Geschichte (wer sich jemals intensiver mit Journalismus beschäftigt hat, weiß, dass das Problem der Berichterstattung nicht die Wahrheit, sondern die Selektivität ist): Was sagt eigentlich der Informant dazu? Und was der Arbeitgeber?
    Offenbar billigen beide dieses Verhalten.
    Das ist wirklich gaga.

  34. Macke sagt:

    Eine Frage an Herrn Wiedersheim: Hat Ihnen die Diskussion hier so zugesetzt, dass Sie jetzt keine neuen Themen mehr schreiben? Dieses Thema ist ja immerhin schon gute zwei Wochen alt. Oder gibt es keine neuen Gerüchte, Insidertipps oder Facts, die diskussionswürdig sind? Kann ich nicht glauben!

  35. Penkman sagt:

    Nana, lese ich da Selbstmitleid? Herr Wiedersheim, bei allem Respekt, würde ich doch schön finden, wenn Sie zwischen Beschimpfungen und Kritik unterscheiden würden. Tatsächlich bin ich ja froh, dass Sie selbige zur Kenntnis nehmen. Aber schön wäre auch, wenn Sie sich selbst gelegentlich hinterfragen. Ich sehe zumindest meine Beiträge nicht als Beschimpfung an, sondern als Sachkritik- auch wenn ich da gelegentlich deutlich werde. Speziell dieses Slomka-Schmadtke-Thema muss man nicht permanent zitieren- das hat doch nun wirklich jeder mitbekommen, dass es das Gerücht gibt, aber Erkenntnisgewinn entsteht daraus doch für niemanden mehr.
    Abgesehen davon müssten fairerweise auch die positiven Beiträge zitiert werden – selbst Penkman lobt oder verteidigt Sie dann und wann.
    Mein Vorschlag: neue Themen finden- dann könnte sogar Losse einst freundlicher kommentieren :-)

  36. sArnie sagt:

    Hallo Herr Wiedersheim,

    es ist traurig, wie sehr Sie die Vorwürfe “Schmierfinken, Schreiberlinge, Aufbauscher, Halbwahrheitenverbreiter, Bild-Niveau” in den Vordergrund stellen, während Sie das Gros der Kritiker doch recht zivilisiert darauf aufmerksam macht, dass ihrem Artikel vor allem eines fehlt: Substanz.

    Das verbale Herumgeschwurbele im Artikel belegt nicht das kleinste Bisschen des reißerisch formulierten Anreißers oder der im besten Fall übertriebenen Darstellung der Überschrift. Das einzig angeführte Fakt ist: “Wie die HAZ erfuhr, haben Trainer Mirko Slomka und Sportdirektor Jörg Schmadtke über die Verpflichtung von Nationalspieler Piotr Trochowski vom Hamburger SV diskutiert.”

    Das wollen Sie “enträtseln”, und interpretieren in eine getrennte Anreise nach Graz und allgemein formulierte Aussagen Herrn Kinds “er wünsche sich von Schmadtke und Slomka eine Verbesserung des „gegenseitigen Miteinanders“” einen “Konflikt” der wiederum im besten Fall ganz allgemein und normal ist.

    Mit Ihrer Annahme, es sei bei der kolportierten Diskussion tatsächlich irgend eine der beteiligten Parteien davon ausgegangen, einen solchen Transfer realisieren zu können, unterstellen Sie den betreffenden Personen kapitale Unwissenheit und wirtschaftliche Blindheit. Glauben Sie etwa, die finanzielle Situation des Vereins sei den Beteiligten nicht bekannt? Und wenn nein, wie können Sie dann auf einen, aus einer unbenannten Quelle stammenden Hinweis, es habe “eine Diskussion” gegeben, einen “Konflikt” konstruieren? “Größenwahn oder geniale Idee”?

    Nein, Herr Wiedersheim. Bei allem Verständnis für unabhängig verfasste und auch gerne mal spekulative Artikel, das schießt über das Ziel hinaus.

    Selbst wenn es diese Diskussion über Trochowski gegeben haben sollte:

    Ist eine Diskussion immer auch ein Konflikt? Nein.

    Hat Herr Slomka eine Verpflichtung Transfer Trochowskis ernsthaft erwartet oder gar gefordert? Davon wissen Sie nichts.

    War einer oder mehreren beteiligten Person(en) nicht bewusst, dass das Budget für solch einen Transfer nicht reichen kann ohne vorher wenigstens einen der das Budget überproportional belastenden Spieler wie Hanke, Schlaudraff oder Forssell abzugeben? Davon schreiben Sie nichts.

    Hat es vielleicht logistische Gründe für die getrennte Anreise nach Graz gegeben? Davon wissen Sie nichts.

    Ist die Tatsache, dass es keinen offen ausgetragenen Konflikt gibt, der Beweis für einen Konflikt? Nein.

    Ihr gesamter Artikel schwelgt in der aberwitzigen Auslegung beiläufiger Fakten, die mit dem vermeintlich realen Wunsch Slomkas Trochowski zu verpflichten rein *gar*nichts* zu tun haben.

    Z.B. “Dazu könnte die beiläufige Anmerkungen von Slomka passen …”, “das ist wohl weniger und weniger der Fall”, “Um das zu enträtseln, muss man kein Spion sein, sondern nur das Offensichtliche zur Kenntnis nehmen. Etwa eine Anekdote wie diese …”, “Man sollte doch meinen, dass es in dieser entscheidenden Phase der Transferperiode besonders viel Gesprächsbedarf geben sollte …”, “Gegenseitiges Miteinander klingt aber sehr stark nach „gemeinsamem Gegeneinander“.”

    Was passen könnte, *wohl* der Fall sein könnte, offensichtlich (für Sie) ist, man so meinen sollte, oder wie klingt, das, Herr Wiedersheim, ist einzig und allein *Ihre* Interpretation. In genau dieser Art und Weise schreibt die Bild ihre Spekulationen auf – sie nutzt dabei nur deutlich kürzere Sätze und weniger komplizierte Worte.

    Die wenigen Fakten im Artikel betreffen denn auch lediglich die angeführte Anekdote, das wahrscheinliche Budget, und kurze, aber zusammenhanglos beigefügte Zitate, die weder von Schmadtke noch von Slomka stammen. Das ist zu wenig, für einen Artikel, der als mehr wahrgenommen werden will, als Spekulation im Sommerloch einer ruhigen Transferphase.

    Ein trauriges Bild geben Sie dabei ab, Herr Wiedersheim. Mal wieder.

    sArnie

  37. Penkman sagt:

    ps: Das Zitat aus der Süddeutschen hatte ich in einem meiner Kommentare zu Ihren Artikeln angesprochen.

    Und nun noch zum Thema “Einstellung des Journalismus”: das fordern doch wirklich die Wenigsten. Es ist doch aber nachvollziehbar, wenn die Leser ein Thema, dass sie oft genug gelesen haben, in dem aber keinerlei Bewegung ist, nicht mehr lesen wollen. Wenn Sie einen guten (keinen brillanten) Witz zum zehnten Mal hören, lachen Sie dann immer noch?

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