Archiv des Autors: Heiko Rehberg

Über Heiko Rehberg

Heiko Rehberg, 50 Jahre, schreibt seit 1992 über die „Roten“ und hat von der 3. bis zur 1. Liga alles mitgemacht. Der Sportchef war für die HAZ bisher bei fünf Fußball-Weltmeisterschaften dabei, das Turnier in Rio war für ihn nach 16 Jahren der krönende Abschluss als Nationalelfbegleiter. Rehberg kickt, wenn es Knie und Knöchel zulassen, noch in der Altherren des TuS Bröckel und hat die HAZ-Fielmann-Fußballschule ins Leben gerufen, in deren Trainerteam er auch mitmacht.

Wer wird den „Roten“ gefährlich? Eintracht, Union – oder gar keiner mehr?

Peter Neururer, Foto: Lobback

Vor dem Heimsieg der „Roten“ gegen den VfL Bochum habe ich Peter Neururer im Presseraum getroffen. Er hat früher den VfL Bochum und Hannover 96 trainiert, er kennt die 2. Liga wie ein Zoologe seine Tiere und begleitet das Geschehen im Fußball-Unterhaus deshalb für Sport1 als Experte. Auch wenn er natürlich viel lieber Clubs in der 1. und 2. Liga vor dem Abstieg retten würde.

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Rivalität ja, Randale nein!

Bildnummer: 14554727 Datum: 17.04.1976 Copyright: imago/Rust Aus 1. BL Saison 1975/1976 Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig 2:0 am 17.04.1976 im Niedersachsenstadion. Im Foto: Han96 Spieler Herbert Meyer gegen Wolfgang Dremmler (Szene zum Elfmeter) - re. Popivoda und Blumenthal ; Fussball GER 1975 sw xas x0x 1976 quadrat Image number 14554727 date 17 04 1976 Copyright imago Rust out 1 BL Season 1975 1976 Hanover 96 against Eintracht Brunswick 2 0 at 17 04 1976 in Niedersachsen Stadium in Photo Han96 Players Herbert Meyer against Wolfgang Dremmler Scene to Penalty right Popivoda and Blumenthal Football ger 1975 SW xas x0x 1976 Square

Schon damals umkämpft: Eine Derbyszene aus der Saison 1975/1976 mit Herbert Meyer von Hannover 96 und Braunschweigs Wolfgang Dremmler. Foto: Imago

„Aber bitte ohne Randale – es darf kein Horrorfilm werden.“ Das hat „Margi“ vor kurzem hier im Blog geschrieben über ihre Vorfreude auf das große Derby zwischen Hannover 96 und der Eintracht am Sonntag in Braunschweig. Schöner kann man das nicht sagen.

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Bock auf Sarenren-Bazee

Die Nachricht ist fast ein bisschen untergegangen in dieser Woche. Noah-Joel Sarenren-Bazee hat wieder einen Ball am Fuß.

Beim Training von Hannover 96 auf der Mehrkampfanlage umkurvte er bereits die Slalomstangen, wie er es zum Ende der vergangenen Saison in der 1. Liga getan hatte. Nach seiner Hüftoperation fehlte er drei Monate  – jetzt ist der 20-Jährige wieder da. Es gab bei 96 nur wenige Spieler, die in sich in derart kurzer Zeit in die Herzen der Fans gespielt haben. Mit Frechheit, mit Unbekümmertheit, mit Schnelligkeit. Freut Ihr Euch auch so auf das erste Zweitligaspiel seiner jungen Karriere? Ich bin gespannt, was er von dem, was ihn auszeichnet, in der 2. Liga zeigen kann. Ewald Lienen, der Trainer des FC St. Pauli, hat ihn vor ein paar Tagen im Interview mit mir in der HAZ als eines der größten deutschen Talente bezeichnet, in einem Atemzug mit Leroy Sane, dem früheren Schalker.

Noch wird es drei, vielleicht vier Wochen dauern, bis Sarenren losrennen wird. Man sollte ihm Zeit lassen, und erst einmal keine Wunderdinge erwarten. Dann, und wenn er künftig vom Verletzungspech verschont bleibt,  bin ich sicher, dass sich Lienens Einschätzung bestätigen wird.

 

28.9.2016 , Fußball , Hannover 96 , 2. Bundesliga , Saison 2016-17, FOTO:  Florian Petrow : Training: Noah Sarenren Bazee am Ball

Stendel, übernehmen Sie!

Das-ist-der-neue-96-Trainer-Daniel-Stendel_pdaArticleWideDaniel Stendel, bisher Coach der U19, soll nach der Trennung von Thomas Schaaf die Bundesligaelf von Hannover 96 die letzten sechs Spiele betreuen. Ob es für ihn auch eine Chance ist, sich für den Neuaufbau als künftiger Zweitligatrainer zu empfehlen, ist offen. Stendel hatte zuletzt gesagt, dass er als Trainer gern den nächsten Schritt machen würde: Jetzt macht er einen großen, und wird damit leben müssen, der Trainer zu sein, der 96 in die 2. Liga führt.

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Gleichgültig in die 2. Liga?

Leere RŠnge auf der TribŸne.

Viele leere Plätze. So sah es am vergangenen Sonntag beim 0:1 von Hannover 96gegen den FC Augsburg  in der HDI-Arena aus. Okay, das Wetter war mit Mist freundlich umschrieben, sonntags 17.30 Uhr ist keine beliebte Anstoßzeit: Aber so wenig Zuschauer in einem Spiel, in dem es für die „Roten“ um so viel ging: Das hätte es in Hannover vor ein paar Jahren nicht gegeben. Ist 96 vielen Fans wirklich gleichgültig geworden? Ist die (verständliche) Enttäuschung über die Mannschaft so groß, dass man lieber zuhause bleibt? Oder ist der Glaube an den Klassenerhalt weg?

Was ist Eure Erklärung dafür? Wir sind gespannt auf Eure Meinung, die wir in Auszügen auch gern in der Zeitung abdrucken würden, gern mit Klarnamen, geht aber auch anders.