Schlagwort-Archiv: Durban

Danke, Wendy!

Die junge Dame in meinem Arm kenne ich noch vom Australienspiel, sie heißt Wendy und arbeitet als Volunteer.

Die junge Dame in meinem Arm kenne ich noch vom Australienspiel, sie heißt Wendy und arbeitet als Volunteer.

Noch 90 Minuten, dann gehts los. Erster Skandal: Durban, beim Australien-Spiel am 13. Juni sonnig und warm, ist etwas weniger warm, aber leider nicht mehr sonnig. Es mögen 18 Grad sein, falls jemand noch zu Hause im Tropenland wissen sollte, wie sich das anfühlt. Der Kollege von der Neuen Presse ist dennoch mit Badehose in den Indischen Ozean gesprungen für ein paar Minuten. Unser Guide sagte bei der Busfahrt: Wer bei diesem Wetter badet, ist ein Tourist – oder kommt aus Johannesburg.

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Bitte nicht nach Port Elizabeth!

Was meint Ihr? Haben wir gegen die Spanier eine Chance? Tintenfisch Paul, der alte Octopus, hat in seinem Aquarium in Oberhausen auf einen spanischen Sieg heute im WM-Halbfinale gegen Deutschland getippt. Das schlechte an der Nachricht ist: Paul hat bislang bei allen fünf deutschen Spielen richtig gelegen.

Das Gute ist: Leon, das Stachelschwein aus Chemnitz, tippt auch auf Spanien. Und aus dem Chemnitzer Tierpark hat bislang kein einziges Tier richtig gelegen.

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Verliebt in Kapstadt

Deutschland hat sich verliebt in Jogi, Basti, Mesut, Philipp und Miro. Und ich habe mich auch verliebt – in Kapstadt. Es war meine fünfte Station während der WM in Südafrika, fünf Spiele, fünf unterschiedliche Orte. Nur da, wo ich wohne, in Pretoria, spielt die deutsche Mannschaft nicht. Das Stadion, das „Loftus-Versfeld-Stadion“, kann ich von meinem Zimmer aus sehen, zu Fuß sind es dorthin knapp 30 Minuten. Doch bis auf eine Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Ghana hat der Jogi hier nicht vorbeigeschaut.

Durban, Port Elizabeth, Johannesburg, Bloemfontein und beim wundersupertollen 4:0 gegen Argentinien Kapstadt, das waren bisher die Stationen. Mittwoch fange ich wieder von vorne an, gegen Spanien gehts nach Durban ans Meer, wo das deutsche Eröffnungsspiel war, und ich verrate einfach nicht, wo das Spiel um Platz 3 stattfindet

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Meine „Big Five“

Dokument eines Stadionsammlers: das Foto.

Dokument eines Stadionsammlers: Foto im "Loftus-Versfeld-Stadion" in Pretoria.

Ich möchte das mit der Sammelleidenschaft und den „Big Five“ heute noch mal ein bisschen vertiefen. Auch wenn es diesmal nicht um große Tiere und schöne Trikots geht.

Ich sammele Stadien. Weil die schlecht in eine Tasche passen und man sie nicht einfach mit nach Hause nehmen kann, besteht die Sammelleidenschaft darin, ein Fußballspiel in dem Stadion zu schauen und die Anwesenheit mit einem Foto zu dokumentieren.

Ich bin keiner der Groundhopper, die irgendwo nach Aserbaidschan fahren, um dort Länderpunkte zu sammeln für ein Spiel in der dortigen 3. Liga. Ich bewundere die Abenteuerlust dieser Menschen, jede Reise wird viele schöne Geschichten geben. Diese würden mich interessieren. Der Fußball in Aserbaidschans 3. Liga dagegen nicht ganz so.

In der 1. Liga – Teams der neuen Saison 2010/2011 – war ich schon in allen Stadien mit Ausnahme der Arena in Mainz. Es ist eine Lücke, die es zu schließen gilt, aber immer waren andere dran, wenn es mit 96 dorthin ging. So ist mir das Stadion am Bruchweg (toller Name, heißt heute bestimmt Golgate-easy-money-Park oder so ähnlich, ich bin da nicht ganz auf Ballhöhe) bislang entgangen.

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Wofür ich den Jogi warten lassen würde

Jetzt nur nicht schwächeln. Drei Stunden Schlaf sind zwar etwas wenig, aber ich bin ja nicht zum Spaß hier… Und der gute Vorsatz bleibt: Jeden Tag einen Blogeintrag. Die HAZ-Sportkollegen sind bedient, jetzt gehts ins Netz, und die Kollegin Inka wartet bestimmt schon.

Vorm Moses-Mabhida-Stadion

Heute geht es um Durban, genauer gesagt um das dortige WM-Stadion, das Ihr auf meinem Bild im Hintergrund erkennt. Das Bild hat mein Kollege Bobby Schneider von der Schwäbischen Zeitung mit meinem iPhone gemacht.
Es heißt Moses-Mabhida-Stadion, benannt nach einem ANC-Freiheitskämpfer.

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Wie wird man eigentlich WM-Reporter?

Die sogenannte Hundemarke - das Erkennungszeichen eines WM-Reporters.

Die sogenannte Hundemarke - das Erkennungszeichen eines WM-Reporters.

Wie arbeitet Ihr Journalisten eigentlich so bei einer Fußball-WM? Das möchte ich heute mal erklären. Lange, lange vor dem Turnier muss man sich – beziehungsweise seine Zeitung – beim Deutschen Fußball-Bund anmelden. Der schaut dann, wie viele Zeitungen sich angemeldet haben, und weil das in der Regel immer mehr sind, als es Plätze gibt, wird in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten aussortiert und danach dem Weltverband FIFA das deutsche Kontingent gemeldet.

Für die HAZ ist es kein Problem, bei einer WM dabei zu sein, dafür ist sie groß genug und hat genug Auflage, mit den Partnerzeitungen aus Hildesheim, Peine oder Wolfsburg und vielen anderen, die auch die Nationalmannschaftsberichte kriegen, ist die HAZ sogar so stark wie die Süddeutsche.

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