
"Geile Kiste" in Bloemfontein: Deutsche Fans feiern den Sieg gegen England. (Foto: afp)
Ich bin in den letzten Stunden immer wieder gefragt worden, wie denn die Stimmung in Bloemfontein im Stadion war bei der “geilen Kiste” (Thomas Müller) gegen England. Also kommt heute ein kurzer Erlebnisbericht.
Das Wichtigste aus meiner Sicht: Es war ungemein friedlich. Deutschland gegen England, das verbinde ich immer auch mit Angst vor Randalen und Hooligans. Beides gab es nicht. Der einzige, der randalierte, war David Beckham, der auf der Bank dem Schiedsrichter an den Kragen wollte wegen des “Wembleytors in Bloemfontein“.
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Heute ist Samstag, nicht so ein typischer “Und täglich grüßt das Murmeltier”-Tag wie jeder andere, bestehend aus: Aufstehen (immer spätestens um 7 Uhr), Tagebuch schreiben für die Printkollegen, 11.30 Uhr Abfahrt mit dem Bus zum WM-Quartier der Nationalelf in Erasmia, “zirka 12.45 Uhr” (O-Ton DFB) Presssekonferenz oder Interviewtermin, 13.40 Rückfahrt mit dem Bus ins Hotel in Pretoria, Schreiben bis zum Umfallen, Bloggen nicht vergessen, Essen gehen (links ins Steakrestaurant oder rechts zum Italiener mit der Mussolini-Pizza), 2. Halbzeit WM im Fernsehen schauen, schlafen gehen.
Heute ist fast frei, ein bisschen was vorbereiten für das England-Spiel am Sonntag, kleinere WM-Bewegungsübungen im Park in Pretoria, solange es noch hell ist, bloggen, Einkaufen, kurz über den Kollegen ärgern, der geschrieben hat, der Blog sei bei seinen Lesern noch nicht angekommen, weil es nicht genug Kommentare gibt (Ist dies das Kriterium? Ich bin ja noch neu in der Welt der Klicks). Und dann ist auch gut.
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